Kurioses der Kanarischen Inseln
Entdecken, was selbst Einheimische manchmal nicht wissen
Dieses Buch ist eine Einladung, die Kanaren mit anderen Augen zu sehen. Nicht als Kulisse für Postkarten, sondern als Inseln voller Geschichten, die oft im Verborgenen liegen. Viele davon sind leise. Manche stehen buchstäblich am Wegesrand, ohne dass jemand anhält. Andere tragen Spuren von Menschen, deren Alltag längst verschwunden ist und doch weiterlebt, wenn man genau hinschaut.
In diesen Kapiteln geht es um das Unscheinbare, das Besondere und das, was manchmal im Schatten steht: um alte Teleclubs, die Dörfer zusammenhielten; um Salzbecken und Windmühlen, die noch immer vom Rhythmus früherer Zeiten erzählen; um vergessene Handwerke, um Kamele, die früher Lasttiere waren und nicht Dekoration; um Tomaten, die einmal halbe Küsten geprägt haben; um Farben, Düfte, Landschaften und Spuren, die nicht in Reiseführern stehen.
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Jedes Kapitel ist für sich ein kleiner Halt unterwegs. Ein Schritt näher an das, was diese Inseln ausmacht: ihre Stille, ihre Eigenarten, ihre Widersprüche und ihr warmes, manchmal raues Herz. Es sind Beobachtungen, Erinnerungen, kleine Fundstücke – erzählt ohne Eile, mit Respekt und mit dem Wunsch, etwas festzuhalten, das sonst leicht übersehen wird.
Dieses Buch richtet sich an Menschen, die die Kanaren lieben – und an jene, die sie jenseits von Bildern und Gewohnheiten kennenlernen möchten.
Manche werden darin Vertrautes wiederfinden.
Andere stoßen auf Dinge, die sie überraschen.
Beides gehört zu diesen Inseln.
Und beides findet hier seinen Platz.
Ich lebe und arbeite auf Lanzarote, seit vielen Jahren,
dort, wo Wind und Lava den Takt vorgeben.
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